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Sportwatch, Fitnesstracker oder Trainingscomputer? Wir erleichtern deine Entscheidung

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- Montag, 4. Dezember 2017

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Das Angebot an Fitness Trackern und Sportuhren ist fast endlos. Da ist es kein Wunder, wenn dir die Auswahl entsprechend schwerfällt.

Wir erklären die einzelnen Funktionen und zeigen welche Art von Sportswatch am besten zu deinen Bedürfnissen passt.

Warum eine Sportuhr?

So sehr wie sich die verschiedenen Modelle in ihrer Ausstattung und ihrem Design unterscheiden, so steht doch immer derselbe Grundgedanke dahinter:

Sportuhren sollen dich motivieren, dich ausreichend zu bewegen und dir helfen, dein Training gezielt zu verbessern.

Wir stellen dir zunächst die verschiedenen Möglichkeiten vor, mit denen dich eine Sportuhr zu mehr Aktivität im Alltag motiviert.

Sportuhr.png

Welche Funktionen benötige ich bei einer Sportuhr oder einem Fitnessarmband?

Was kann ein Fitnessarmband überhaupt?

Je nach Hersteller unterscheiden sich die besonderen Features der Sportuhren natürlich, aber die grundlegenden Funktionen bleiben im Großen und Ganzen bei allen Uhren dieselben.

1. Schritt für Schritt

Zu den Basisfunktionen eines Fitness Trackers gehört das Schritte-Zählen. Über einen integrierten Bewegungssensor werden deine Schritte gezählt und mit deinen persönlichen Angaben – Größe, Geschlecht & Co – erhältst du auch direkt die ungefähr zurückgelegte Distanz. Je nach Hersteller bewegt sich das Tagesziel zwischen 6.000 und 10.000 Schritten.

Die meisten Tracker zählen zusätzlich zu deinen Schritten auch die Anzahl der Stockwerke, die du am Tag erklimmst.

2. Lauf schneller als der Wind!

Du willst deine Geschwindigkeit, deine Pace und deine zurückgelegte Strecke genauer ermitteln? Dann solltest du dir eine Sportuhr mit GPS-Funktion zulegen.

Außerdem kannst du dich bei den meisten Sportuhren mit einer „Take-me-home“-Funktion zu deinem Ausgangspunkt zurückführen lassen, wenn du dich auf deiner Laufrunde ein wenig verlaufen hast.

3. Schlaf dich fit

Erholsamer Schlaf ist essenziell, um mit ausreichend Energie in den Tag zu starten. Fitnessarmbänder registrieren auch im Schlaf deine Bewegung und analysieren anhand dessen, in welcher Schlafphase du dich gerade befindest. Du durchläufst im Schlaf mehrmals einen Zyklus aus vier Schlafphasen – Einschlafphase, leichter Schlaf, tiefer Schlaf und REM (Rapid Eye Movement) Phase.

Im Tiefschlaf erholt sich dein Körper am Meisten. Deine Gehirnaktivität wird auf ein Minimum reduziert, deine Muskeln entspannen sich und deine Atmung flacht ab. Nachteil an dieser Funktion ist, dass du das Armband und eventuell sogar den Pulsgurt über Nacht tragen musst.

4. Keep moving!

Bei den meisten Fitness Trackern hast du die Möglichkeit einzustellen, ob du daran erinnert werden möchtest dich zu bewegen.

Den Rhythmus, in dem du über ein Vibrations- oder ein Tonsignal zum Aufstehen animiert wirst, kannst du bei den meisten Geräten nach deinen Vorlieben einstellen.

5. Kalorienverbrauch

Anhand deiner persönlichen Angaben können Sportuhren annährungsweise deinen Kalorienverbrauch bei verschiedenen Aktivitäten errechnen. So kannst du checken, wie viele Kalorien du bei Alltagsaktivitäten, wie Staubsaugen oder beim Einkaufen verbrauchst.

Fitness-Tracker.png

Mit einem Fitnesstracker Armband kannst du deine Aktivität im Tagesverlauf checken!

6. Herzfrequenzmessung

Dein Puls kann entweder über einen Pulsgurt oder über eine optisch-elektrische Messung am Handgelenk gemessen werden.

Die Messung mittels Pulsgurt ist sehr präzise, allerdings kann es sein, dass du den Gurt als unangenehm oder störend empfindest.

Bei der Messung über das Handgelenk können sich durch ein zu locker sitzendes Band oder andere Fehlerquellen kleine Ungenauigkeiten einschleichen.

Leistungsorientierten Sportlern empfehlen wir aktuell noch die Herzfrequenzmessung mittels Pulsgurt. Freizeitsportlern wird eine Messung über das Handgelenk sicherlich ausreichen.

7. Laufen, Radfahren, Schwimmen,...

Du möchtest nicht nur beim Laufen genaue Informationen zu deiner Geschwindigkeit und deiner zurückgelegten Distanz? Dann solltest du in eine Sportuhr mit speziellen Funktionen für deine Sportart investieren.

Sportuhren für Schwimmer zählen z.B. die Anzahl der Bahnen und Züge. Außerdem sollte sie selbstverständlich wasserdicht sein und einen Pulsgurt beinhalten, der auch im Wasser getragen werden kann.

Für Radfahrer sind Funktionen, wie die Trittfrequenz über einen externen am Rad angebrachten Sensor relevant. Außerdem ist es beim Radfahren sicherer und sinnvoller die Herzfrequenz über einen Pulsgurt zu messen, um die Uhr am Lenker festmachen zu können.

Für Mountainbiker oder Radfahrer mit Bergaffinität ist zusätzlich die Messung von Höhenmetern interessant.

8. Details auf deinem Smartphone

Über die passende App zu deiner Sportuhr kannst du deine Daten etwas genauer unter die Lupe nehmen. Viele Hersteller bieten tolle Möglichkeiten der automatischen Trainingsdokumentation, sowie auch die Möglichkeit über Partner-Apps deine Ernährung zu dokumentieren und mit deinen sportlichen Aufzeichnungen abzugleichen.

Du kannst also überprüfen, ob deine Kalorienzufuhr über deine Ernährung zu den verbrannten Kalorien des Tages passt.

Wunder dich nicht, wenn du direkt nach dem Aufstehen schon einen relativ hohen Kalorienverbrauch angezeigt bekommst. Die Sportuhr bezieht deinen errechneten Grundumsatz mit ein. Der Grundumsatz gibt an, wie viele Kalorien dein Körper in kompletter Ruhe verbraucht.

Und was ist jetzt das richtige für mich?

Wir haben im Folgenden die wichtigsten Punkte für Einsteiger, für Freizeitsportler und für Athleten zusammengefasst.

Einsteiger

Du möchtest mehr Bewegung in deinen Alltag bringen, legst es aber nicht zwingend darauf an sportliche Höchstleistungen zu bringen? Dann passt ein Fitnesstracker mit Schrittzähler und Aktivitätserinnerung zu dir.

Eine große Pulsuhr wird dich im Alltag wahrscheinlich stören und dich mit zu vielen Funktionen überfordern.

Hobby-Sportler

Du willst genauer, als der „Einsteiger“ wissen, wie schnell und wie weit du gelaufen bist? Zusätzlich möchtest du gezielt deine Leistung steigern? Für dich ist die GPS-Funktion ein Feature, auf das du nicht verzichten solltest. Die Pulsmessung sollte mit deiner Sportuhr über einen Pulsgurt möglich sein, damit du möglichst genau trainieren kannst.

Athleten

Du musst ganz genau wissen, wie schnell du bist, um dich für deine anstehenden Läufe zu verbessern oder brauchst die Sportuhr sogar für mehr als „nur“ das Laufen? Du hast eventuell einen detaillierten Trainingsplan und möchtest dein Training exakt dokumetieren? Dann solltest du in einen hochwertigen Sportcomputer mit Pulsgurt investieren, die alle Funktionen abdeckt.

Wenn du vielleicht sogar Triathlon läufst, ist eine Sportuhr mit Lauf-,Rad- und Schwimmfunktion das Richtige für dich.

Und welches Modell soll ich mir jetzt zulegen?

Wir geben hier keine speziellen Empfehlungen, da sich die „richtige“ Sportuhr zu deinen Bedürfnissen passen muss und dir gefallen soll. Wenn du jedoch noch ein wenig mehr Beratung benötigst, schreib uns eine Mail unter: info@effektiv-bewegen.de.

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Quellen:

Bild 1: ©wzc820 CC0-Lizenz

Bild 2: ©stevepb CC0-Lizenz

Bild 3: ©stux CC0-Lizenz


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